SK Hynix Aktie: 70 Prozent HBM4-Markt mit Nvidia
SK Hynix sichert sich mit Nvidia-Deal eine dominante Position im HBM4-Markt und plant milliardenschwere US-Börsennotierung.

Kurz zusammengefasst
- Technologie-Partnerschaft mit Nvidia besiegelt
- 70 Prozent Marktanteil bei HBM4 erwartet
- Umsatzsprung von fast 200 Prozent
- US-Börsengang für Fabrikausbau geplant
SK Hynix zementiert seine Rolle im Zentrum des KI-Booms. Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller hat eine weitreichende Technologie-Partnerschaft mit Nvidia geschlossen. Das Abkommen umfasst die gesamte Hardware-Roadmap des US-Konzerns. Von Supercomputern bis zur Robotik liefert SK Hynix künftig die entscheidenden Komponenten.
Monopolstellung bei KI-Chips
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die neue Vera-Rubin-Architektur von Nvidia. SK Hynix entwickelt dafür die nächste Generation der HBM4-Speicherchips. Diese Bauteile sind für leistungsstarke Rechenzentren unverzichtbar. Die Schweizer Großbank UBS prognostiziert eine gewaltige Marktmacht. SK Hynix dürfte im kommenden Jahr rund 70 Prozent des HBM4-Marktes für Nvidias Rubin-Plattform beherrschen.
Die finanzielle Entwicklung spiegelt diese Dominanz wider. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 198 Prozent auf 52,6 Billionen Won. Der operative Gewinn vervielfachte sich zeitgleich. Das Unternehmen erzielt mittlerweile eine operative Marge von 72 Prozent.
Milliarden für neue Fabriken
Um das rasante Wachstum zu finanzieren, blickt das Management nach Amerika. Für die zweite Jahreshälfte plant SK Hynix ein Listing an der US-Börse. Das Unternehmen will darüber bis zu 14 Milliarden Dollar einsammeln. Bisher dürfen viele amerikanische Pensionskassen keine Aktien aus Südkorea kaufen. Das neue Listing öffnet diese Geldquelle.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SK Hynix?
Das Kapital fließt direkt in den Ausbau der Produktion. Bis 2028 investiert der Konzern 67 Milliarden Dollar in neue Fabriken. Am Horizont formiert sich allerdings chinesische Konkurrenz. Hersteller wie CXMT drängen auf den Markt. Den Chinesen fehlt jedoch der Zugang zu modernen EUV-Lithografie-Maschinen. SK Hynix hat diesen Engpass nicht.
Konkurrenz und Kursrücksetzer
Trotz der starken operativen Lage legte die Aktie zuletzt eine Pause ein. Am Montag schloss das Papier bei 1.911.000 Won. Auf Wochensicht verlor der Kurs knapp 13 Prozent. Kein Wunder. Seit Jahresbeginn steht immer noch ein massives Plus von rund 203 Prozent auf der Anzeigetafel. Erst Anfang Juni markierte der Titel ein neues Allzeithoch.
Die Aussichten bleiben robust. Ein Ende der Chip-Knappheit ist vorerst nicht in Sicht. SK Hynix liefert in der zweiten Jahreshälfte erste Muster der neuen HBM4E-Generation aus. Die Massenproduktion startet dann im Jahr 2027. Mit dem langfristigen Nvidia-Vertrag in der Tasche sichert sich der Konzern die wichtigste Einnahmequelle der Branche.
SK Hynix-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SK Hynix-Analyse vom 9. Juni liefert die Antwort:
Die neusten SK Hynix-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SK Hynix-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SK Hynix: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...